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Übergabe in der ZNA - Luxus oder Notwendigkeit
Das Lungenödem - Fakten und Mythen

Foto BundespolizeiMancher Rettungsdienstler beschwert sich gelegentlich, das ihm bei der Übergaben nicht zugehört wird. Andererseits hat auch mancher Aufnahmearzt oftmals dasGefühl, der Patient wird bei ihm „abgekippt“. Den Notarzt interessiert es
offensichtlich nicht was weiter passiert,
denn sein Teil ist erledigt.
Der Rettungsdienst wird oft als „verlängerter Arm der Intensivstation“ bezeichnet. Wir beginnen „draußen“ Therapien, die im Krankenhaus fortgeführt werden. Dieser Verantwortung muss man sich als Notarzt und Rettungsdienstler bewusst sein: Man kommt vor Ort an therapierelevante Informationen, die der Krankenhausarzt nur sehr schwer bekommen kann. Unsere Aufgabe ist es, diese Informationen zu sammeln und genau wie unsere Maßnahmen zu dokumentieren damit dem Patienten eine optimale Therapie zuteilwird. Für den aufnehmenden Arzt bedeutet das, dass er bei der Übergabe einerseits aktiv zuhören muss, diese Informationen andererseits aber auch von uns einfordern darf.

Das Lungenödem ist ein häufiger Einsatzgrund, vielleicht schon zu sehr Routine. Die Teilweise reflexartigen Therapieoptionen reichen von Lagerungsmaßnahmen über Medikamente wie Furosemid, Nitro, Morphin, Urapidil, etc. bis hin zur Nichtinvasiven Beatmung (NIV). Wir betrachten das Krankheitsbild mal von einer anderen Seite und regen an, liebgewordene reflexe einmal zu überdenken.



Termin:
Mittwoch 20. März 2019 18:00 bis 20:30 Uhr



Veranstaltungsort:
Feuer- und Rettungswache Troisdorf
- Ausbildungsraum -
Larstr. 2
53844 Troisdorf


ACHTUNG: Veranstaltungsort ist TROISDORF (Link zu Google-Maps)


Referenten:
PD Dr. Ingo Gräff
Ärztlicher Leiter des Interdisziplinären Notfallzentrums der Uniklinik Bonn
Leitender Hubschrauberarzt Christoph Rheinland

Dr. Sylvia Schacher
Ärztliche Leitung der Zentrale Notaufnahme, Ev. Krankenhaus Köln Kalk

Die Anerkennung der Veranstaltung für das Fortbildungszertifikat ist bei der Ärztekammer Nordrhein beantragt und sie kann nach § 5 RettG NRW anerkannt werden.


Flyer:
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Ärztekammer lässt Fachkunde Rettungsdienst auslaufen

Am 10. März 2018 hat die Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein beschlossen, dass zur Steigerung der präklinischen Versorgungsqualität die Zusatz-Weiterbildung Notfallmedizin als notwendige Vorraussetzung für den Einsatz als Notärztin/Notarzt eingeführt wird. Die Fachkunde Rettungsdienst wird von der Ärztekammer Nordrhein ab dem 01. Januar 2019 nicht mehr erteilt. Inhaber der Fachkunde Rettungsdienst können gemäß Rettungsdienstgesetz NRW (RettG NRW) weiterhin in Nordrhein-Westfalen als Notarzt tätig werden.

Die "Fachkunde Rettungsdienst" als Voraussetzung für den Notarztdienst ist über 30 Jahre alt und hat sich seitdem kaum verändert. Die Bundesärztekammer (BÄK) empfahl am 16.9.1983 den Landesärztekammern, ab 1984 einen "Fachkundenachweis Rettungsdienst‘" einzuführen. In den folgenden Jahren wurde diese Empfehlung von allen Landesärztekammern umgesetzt. Die "Zusatzbezeichnung Notfallmedizin" wurde 2003 durch den deutschen Ärztetag in die Musterweiterbildungsordnung eingeführt.

Die Anforderungen an den Notarztdienst sind ständig gestiegen. Die DIN schreibt unter anderem ein 12-Kanal-EKG und ein Intensivbeatmungsgerät mit der Möglichkeit zur nichtinvasiven Beatmung (NIV) auf dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) vor. Eigentlich dürfte die Ausbildung in diese Techniken für Noztärztinnen und Notärzte kein wirkliches Problem darstellen, denn in der Weiterbildungsordnung ist in allen notfallmedizinisch relevanten Gebieten mindestens ein halbes Jahr Tätigkeit auf einer Intensivstation vorgeschrieben.
In den meisten Bundesländern ist inzwischen die Zusatzbezeichnung Vorraussetzung für die Tätigkeit im Notarztdienst. In NRW und Rheinland-Pfalz ist noch die alte Fachkunde ausreichend.
Den Wortlaut der Entschließungen der Kammerversammlung vom 10. März 2018 finden Sie hier



Fortbildungspflicht auch für Notärzte (§5 RettG NRW)

Für nichtärztliches Rettungsdienstpersonal besteht in NRW schon seit längerem eine Fortbildungspflicht von mindestens 30 Stunden im Jahr. Mit der Novellierung des Rettungsdienstgesetzes in Nordrhein Westfalen (RettG NRW) im März 2015  sind nun auch Notärztinnen und Notärzte gesetzlich zur fachspezifischen Fortbildung im Rettungsdienst verpflichtet.  Inhalt und Umfang der Fortbildungspflicht sollen laut §5 RettG NRW die Ärztekammern regeln, dieses ist im Frühjahr 2016 geschehen.

Die im Rettungsdienst tätigen Ärztinnen und Ärzte müssen in einem Zweijahreszeitraum mindestens 20 Fortbildungspunkte nachweisen um in Nordrhein-Westfalen als Notärztin/Notarzt tätig sein zu dürfen. Der erste Zweijahreszeitraum endete im April 2018. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgenden Link:

Artikel aus dem Rheinischen Ärzteblatt zur Fortbildungspflicht für Notärzte (PDF-Format)

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